Maik Schmolkes Votan "Morus Bassanus"



Die Geschichte eines Basses:
Marleaux Votan "Morus Bassanus", Custom Made für Maik Schmolke.

Hier präsentieren wir euch die Entstehungsgeschichte von Maik Schmolkes "Morus Bassanus". Von der Idee bis zur Umsetzung beschreibt Maik seine Vorstellung eines custom made hergestellten Votans:

Mein Name ist Maik Schmolke und ich spiele seit 1996 Bass. In vielen Foren bin ich unter dem Namen "Morus Bassanus" (= Basstölpel) angemeldet. Seit Jahren war ich auf der Suche nach einem Bass, der mir sowohl den klassisch rockenden P-Sound liefern kann als auch das saftig knallende Pfund eines "musikmännischen" Stachelrochens und eigenständig knurrende und leichte jazzige Bass-Sounds.

2011 habe ich über den Bielefelder Bassisten Manuel Bürgel dann Gerald Marleaux kennen gelernt. Nachdem ich viele Instrumente ausprobiert habe und auch über einen nicht gerade kleinen Fuhrpark an Bässen zum Vergleich verfüge, entschied ich mich schließlich für ein Votan-Modell mit 4 Saiten. Ahorngriffbrett, 2 Xtender Delano Pickups, aktive Klangregelung, passive Höhenblende. So sollte es sein.

 

 

Ich machte mir anschließend Gedanken, wie denn mein persönlicher Bass aussehen soll. Da ich in der Vergangenheit sehr gerne in meinen Rockbands orangene Amps eines bestimmten englischen Herstellers spielte, war die Farbe für den Korpus recht schnell klar. Also RAL-Karte gezückt und Farbe ausgesucht. Weiterhin wollte ich ein Schlagbrett in schlichtem Weiß, 3lagig, mittlere Lage in Schwarz. Die Kopfplatte sollte als Kontrast weiß sein und meinen eigenen Schriftzug tragen. Für mich als Tischlermeister war die Holzauswahl gemeinsam mit Gerald natürlich ein besonderes Erlebnis. 

Als besonderen Clou hatte ich mir dann noch überlegt, zusätzlich zu den Dots im Griffbrett am 12. Bund eines der berühmten "Spiegelei-Inlays" von Gerald zu installieren. Aber was wäre eine Spiegelei ohne orange gebeizten Eidotter? Und natürlich sollte der erste Satz Saiten auch harmonisch in das Gesamtkonzept passen. Nachdem die technische Machbarkeit geklärt war, machte sich Gerald sofort ans Werk und nach ca. 6 Wochen hielt ich meinen Bass in den Händen. 

Ich bin völlig begeistert vom Sound und der Bespielbarkeit des Instrumentes. Dieser Bass wird mir sicherlich viele Jahre treue Dienste auf Bühnen, im Studio und in diversen Proberäumen leisten. 

Lange lebe der Basstölpel und BÄSSten Dank, Gerald Marleaux! 

Für Infos zu meinen Bands und sicherlich auch bald vielen live-Bildern
des Basses on stage:

www.facebook.com/WohnzimmerSoul
www.facebook.com/maik.schmolke
www.gee-band.de 




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